Bändchenmikrofon

Aus Soundlexikon

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Die Membran des Bändchenmikrofons ist ein zickzack-gefalteter Aluminiumstreifen von 2 bis 4 mm Breite und ein paar Zentimeter Länge. Der Streifen ist nur wenige Mikrometer dick.
Ein oder zwei Aluminiumstreifen sind zwischen den beiden Polen eines Magneten so eingespannt, dass sie geringfügig hin und her schwingen können. Ein Übertrager von 1:31,6 muss nachgeschaltet werden, um die sehr geringe erzeugte Modulationspannung zu erhöhen. Damit wird die Impedanz (Widerstand) des Aluminiumstreifen von ca. 0,2 Ohm auf die maximal in der Studiotechnik zulässige Ausgangsimpedanz von Ri = 200 Ohm angehoben – das ist der tausendfach erhöhte Widerstand (Impedanz). Dieses führt zu einem erhöhten Rauschanteil in der Signalspannung. Bändchenmikrofone besitzen einen nahezu linearen Frequenzgang und ihre äußerst leichte Membran verleiht ihnen ein gutes Impulsverhalten. Überwiegend haben sie die Richtcharakteristik einer Acht; siehe auch Druckgradientenmikrofon. Daher reagieren Bändchenmikrofone empfindlich auf Wind, Erschütterungen und schnelle Bewegungen. Der Nahbesprechungseffekt ist wegen des Druckgradienten bei tiefen Frequenzen recht deutlich. Diese dröhnende Wirkung in der Nähe der Schallquelle kann durch Verwendung eines Bass-Cut-Filters gemindert werden.

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